Bauforschung und Archaeologie ib-Düsseldorf
Bauforschung und Archaeologie         ib-Düsseldorf 

Vorlesungsreihe zur Baugeschichte Ägyptens - vom 3. Jt.v.Chr. bis in die Moderne

Die Architektur Ägyptens (I) – vom 3. Jt. bis Mitte 2. Jt. v. Chr.

Universität zu Köln - Wintersemester 200/01

Festung, Stadt und Bezirk

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Festungen, Stadt und Bezirk (Frühzeit bis Mittleres
Reich)


Altägyptische Befestigungsmauern von Festungen und
Städten sowie Umfassungsmauern intra- und extramuraler Bezirke


Befestigungen haben fortifikatorisch ausge-bildete, in der Regel schmucklose Mauern, wobei der Grad der fortifikatorischen Ausbi
ldung erhebliche Unterschiede aufweisen kann. Archäologisch nachweisbare Gradmess er hierfür sind Mauerdicken, zahlreiche überwiegend regelmäßig gesetzte Türme oder Mauervorlagen, gesicherte Tore, Glacis, Vormauern und Gräben. Inschriftliche Quellen altägyptischer Zeit, deren Abhandlung hier ausgeklammert werden muß, dürften bereits seit spätvorgeschichtlicher Zeit auf die Existenz solche r Anlagen hinweisen.......

 Bauwerke

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Grabkomplexe und Begleitbauten für den Kult


Schon für die Anlage des Djoser sollte man annehmen, daß der Komplex unter Einbindung einzelner, auch in den Residenzen verwendeter Bauelemente wie Umfassungs-mauer, Verteilung der Bauten in der Fläche
und Hofflächen einen eigenständigen, mehrfach modifizierten Entwurf speziell für den Totenkult darstellt. Beim Nordgebäude ist der teilweise symmetrische Aufbau zu erkennen, eine Entwicklung, die in den
Bestattungskomplexen in Giza fortgesetzt und auch im Baudetail (Pfeilerhalle) weiter-entwickelt wurde.....

Online-Beitrag

2001

Stadt und Architektur im Alten Ägypten - von den Anfängen bis zum Beginn des Neuen Reiches (3200 bis 1550 v. Chr.)

Die Architektur Ägyptens (II) – vom Neuen Reich bis zur Spätantike

Universität zu Kön - Wintersemester 2001/02

Städtebau und Architektur im Alten Ägypten (1550 v. Chr. bis 395 n. Chr.) 1. Teil

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Einführung
Über die Stadt des Neuen Reiches schrieb der Bauforscher G. Haeny 1975: “Alle größeren Tempel, ähnlich wohl die königlichen Residenzen und die Garnisonen, bildeten eine in sich geschlossene Wirtschafts- und Siedlungseinheit. Aus einer Reihe solcher Einheiten formten sich die städtischen  Agglomerationen, über deren Aussehen anhand der überkommenen Reste so wenig ein Bild zu gewinnen ist wie über ihr wirkliches Funktionieren.“ (zit. nach Haeny, a.a.O., S. 172). Ähnlich äußerte sich M. Bietak über Theben zur Zeit des Neuen Reiches, wobei er den Tempelbezirken einen „strukturierenden Einfuß“ im Stadtgebiet zubilligte (zit. nach
LÄ IV, 1238). Die von Haeny genannten geschlossenen Wirtschafts- und Siedlungs-einheiten charakterisierte er als „Teilbezirke“ mit jeweils eigener...........

 

Städtebau und Architektur im Alten Ägypten (1550 v. Chr. bis 395 n. Chr.) 2. Teil

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Stadt und Architektur im 1. Jt. v. Chr.


Für das Ende des 2. Jts. v. Chr. wird dann wegen der veränderten Machtverhältnisse
im Land ein allgemeiner Trend zur Befestigung der wichtigen Plätze angenommen (Tanis). Dabei ist allerdings offen, ob es sich tatsächlich um Gesamtbefestigungen handelte, die die Städte umgaben. Eine solche Befestigung konnte bisher für keinen der Hauptorte sicher nachgewiesen werden  (Theben, Sais, Mendes). Belegt sind dagegen
die Befestigungsanlagen der großen Stadtfestungen (Tell el-Retaba, Zawyet Umm el-Rakham: Festungen Ramses II., 1290-1224 v. Chr.), wobei zum Teil wohl auch ältere Anlagen wiederhergestellt wurden (Tell Heboua). Ob sie allerdings, wie zuvor die Festungen von Aniba, Buhen und Elephantine, um ein vielfaches ihrer Fläche erweitert, im Laufe der Zeit zu befestigten Städten wurden, ist unklar. Vielmehr scheinen die Neugründungen..............................

Die Architektur Ägyptens (III) – von der Spätantike bis zum Ende der Mamlukenherrschaft (395-1517)

Universität zu Kön - Sommersemester 2002

1. Teil

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Einführung - historischer Überblick


Mit dem Mailänder Toleranzedikt (313 n. Chr.) war das Christentum offiziell anerkannte Religion im römischen Reich. In Alexandria sollen wie in Jerusalem und in Rom bereits große Kirchenbauten errichtet worden sein. Aus der Zeit Diokletians (284-305) sind auch in einigen größeren Provinzstädten Ägyptens christliche Gemeinden überliefert. War zu Beginn des 5. Jh. nur ein kleiner Teil Ägyptens
christianisiert, so scheint sich dies in den folgenden 50 bis 100 Jahren grundlegend
verändert zu haben.....................

 

2.Teil

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Ägypten und der Islam
Die islamisch – orientalische Stadt – eine Einführung


Städtekontinuität – Rom – Byzanz – Omayyaden - Moderne

 

Wie in anderen Teilen der vormals spätantiken Welt, waren auch in den unter arabischer Herrschaft stehenden Ländern die großen Zentren im 7. und 8. Jhs. nicht nur weiterhin bewohnt, sondern hatten sogar eine besondere Bedeutung innerhalb des neuen religiösen - staatlichen Systems (Jerusalem, Damaskus). Es gab jedoch auch alte Metropolen, die durch Stadtneugründungen der Araber und der damit verbundenen Verlagerung der Machtzentren, an Bedeutung verloren haben dürften (Alexandria)......................

3. Teil

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Stadt und Architektur Ägyptens in fatimidischer Zeit (1) - 969 – 1171


Der Tod Abu l-Misk Kafur 969 brachte schließlich die Fatimiden nach Ägypten, die seit 909 ihr Teilreich in Nordafrika mit der Hauptstadt Mahdiya im heutigen Tunesien regierten. Sie waren Schiiten, zählen jedoch zu den Ismailiten, die den schiitischen Herrscher der Abbasiden in Bagdad als unrechtmäßig Kalifen ansahen. Mit dem Bau ihrer neuen Residenz al-Qahira schufen sie ein neues
prunkvolles Machtzentrum, das ihnen ab 973/4 bis zum Sturz durch Saladin 1171
als Ausgangsbasis ihrer nach Osten gerichteten Herrschaftsansprüche diente.
Kairo wurde Metropole mit internationalen Handelverbindungen. Nach 1055 gingen Aleppo, Damaskus und später auch der Süden an die Selschuken und.......................

Die Architektur Ägyptens (IV) – ) – Stadt und Architektur im Zeitalter der Osmanen (1517-1918 ) bis zum Ende des 20. Jhs.

Universität zu Kön - Wintersemester 2002/03

1. Teil

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Ägypten und das Osmanische Reich - Einführung


Durch die Eroberung Ägyptens durch den osmanischen Sultan Selim I. 1516/17 – Martin Luther löste im selben Jahr mit einem Thesen
papier Veränderungen aus, die über 100 Jahre die Geschicke Europas und der übrige n Welt (Migration) nachhaltig beeinflussen sollten - wurde eine bis 1798 andauernde Epoche eingeleitet, deren politisch-wirtschaftliche Bewertung für Ägypten zumeist ungünstig ausfällt. Oberägypten stand bis 1576 und noch mal im 18. Jh. unter der Herrschaft der
Beduinenföderation der Hawwara. Offene Rebellionen miteinander konkurrierender
Interessensgruppen, Inflation und Seuchen zeichnen oft ein negatives, bestürze....

2.Teil

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Kairo: die Stadt in osmanischer Zeit


Methoden der Stadtforschung:
Wesentliche Grundlage der Erforschung stadtbaugesch ichtlicher Vorgänge sind
Stadtkarten, die in Europa seit dem Ende des 18./Anfang des 19. Jhs. zum Zweck der Grundsteuererhebung systematisch geschaffen wurden. Neben den Grundstücksgrenzen, die die Gesamtheit der Flächen differenzieren, werden auf solchen Karten auch Gebäude kartiert. Die Karten wurden auf der Grundlage
trigonometrischer Vermessung hergestellt. Darin unterscheiden sie sich von älteren
Vorgängern, bei denen es sich um Skizzen............

3. Teil

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Kairo_05: Ägypten und das Zeitalter der industriellen Revolution

(aus: Die Zukunft der Metropolen. Katalog zur Ausstellung. Berlin 1984, S. 28/29) Wachstum der Städte im Zuge der Industrialisierung
(oben 1800/02, Mitte1840/57, unten 1880/95)


Der von F. Engels geprägte Begriff der „industriel len Revolution“, ursprünglich
formuliert durch den Engländer A. Toynbee, bezeich net heute die Phase der beschleunigten technologischen, ökonomischen und sozialen Veränderung (Brockhaus, a.a.O., S. 307). Die Industrie wird gegenüber Handwerk und Landwirtschaft Hauptfaktor für das  Wachstum der Länder. Die in Europa bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jhs. einsetzende Industrialisierung bewirkte ..................

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